AMAZON LESERBEWERTUNGEN

RS aus Österreich

Rezension aus Deutschland vom 11. Dezember 2018

Verifizierter Kauf 
Die Wahrheit möchten wir in Europa gerne vergessen und verändern. Gerade jetzt, wo es wieder eine Gefahr darstellt, mit einer Kippa auf dem Kopf durch europäische Städte zu gehen, ist dieses Buch von herausragender Wichtigkeit. Es zeigt die Geschichte der Juden und natürlich auch des neuen Staates Israel von der NS Zeit bis in unsere. Niemand der dieses Buch liest, wird nachher sagen können: lasst die Vergangenheit ruhen, es ist schon so lange her oder es war eine andere Generation etc. Ich erlaube mir dem Autor zu gratulieren, es handelt sich um eine detailreiche Darstellung der europäischen und israelischen Geschichte, eingebettet in eine wunderbare/same und fesselnde Handlung. Da sie so gar nicht dem derzeitigen Zeitgeist entspricht, der oft und gerne die Tatsachen verdrängt oder verändert (z.B. Judäa und Samaria), wird dieses Buch vor allem jene Menschen begeistern, die sich hinter den neuen Staat Israel stellen.
Jozna

Rezension aus Deutschland vom 2. April 2020

Verifizierter Kauf
Allen Anwesenden empfehle ich unbedingt, "Die Akte Eisenstadt" zu lesen. Es lohnt sich ungemein. Ich hab sie in ein paar Stunden durchgelesen....hochinteressant vorab, aber auch ungemein traurig und vor allem: aufklärerisch über die dunkle Zeit. Ich hab noch eine Menge dazugelernt. Danke, Alex, für dieses Buch. Über die anderen Bücher kann ich nichts sagen, da ich sie noch nicht gelesen habe, mein Bücherstapel war sehr hoch, aber die Akte hab ich dazwischengeschoben.
פיטר פישר

Rezension aus Deutschland vom 25. Februar 2020

Verifizierter Kauf 
Sehr guter Roman, der einen Bogen von der Zeit des Holocaust bis zur aktuelleren Geschichte des Staates Israel spannt. Ein Buch das gerade in Europa gelesen werde sollte! Die Charaktere erscheinen beim lesen sehr lebendig und ziehen den Leser in die Geschichte hinein. Mit interessanten Ende. Mehr verrate ich nicht. Danke Alex!
David

Rezension aus Deutschland vom 15. Oktober 2019

Die Geschichten über die Opfer des Nationalsozialismus, die Alexander Günsberg, Sohn von Holocaustüberlebenden, in seinem Buch Was die Väter erzählten mit berührend nüchternen Worten schildert, lassen einem angesichts der Hölle, die diese Menschen erlebten, den Atem stocken und zwingen einen immer wieder, das Buch niederzulegen, um sich ihrem Schmerz und ihrer Verlassenheit zu stellen. In seinen Erzählungen setzt der Autor den Opfern ein Denkmal, das umso notwendiger ist, da die unheilvolle Vergangenheit in der Gegenwart fortdauert, wie es gerade geschehen ist, als zum Jom-Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, ein Neonazi versucht hat, die Tür einer Synagoge in einer deutschen Stadt zu durchbrechen, um an den Betenden ein Massaker zu verrichten. Die Zeichen der Zeit verstören und erfordern ein rigoroses Dagegensteuern. Was die Väter erzählten trägt in seinem aufklärerischen Anspruch zu dieser Gegensteuerung bei.

buscha

Rezension aus Deutschland vom 10. Dezember 2019 

Der Autor Alexander Guensberg vermag den vielen Opfern des Holocausts ein Gesicht zu geben, Schicksale von Menschen, die mitten aus ihrem unbeschwerten Leben gerissen wurden, geschunden, gequält und vergast einfach nur deshalb, weil sie Juden waren! Aber es sind auch Geschichten von Helden, die durch eine Köpenickiade den Nazi-Schergen entkamen, Glück im Unglück hatten und rechtzeitig fliehen konnten, aber auch im Gastland dem irrationalen Judenhass ausgesetzt waren. Insbesondere beeindruckt hat mich die Geschichte des Arztes Dr. Bernstein, der lange Zeit hoffte, dass die Nazis nur eine vorübergehende Erscheinung sind, aber in dieser Hoffnung maßlos enttäuscht wurde, vor dessen Augen Frau und Tochter ermordet wurden. Bei diesen Geschichten bleibt kein Auge trocken!

Jahn Manfred

Rezension aus Deutschland vom 7. Oktober 2019

Das Buch von Alexander Günsberg kann ich nur empfehlen! habe seit langem kein Buch gelesen welches so spannend und vielsagend tief ist, wer im Bett liest wie ich, wird Mühe haben das Buch zuschliessen und wenn, dann wird er bald wieder wach werden, um weiter zu lesen. Glaubt man das Ende schon zu wissen, dann wird man überrascht werden. Auch die Beschreibung in der Psychiatrie und der Oberschwester Annemarie mit der Gerte in der Hand, erinnern an vergangenes, lassen aufhorchen. Beeindruckend auch die russische Pilotin Olga, jeden Macho lernt sie das Fürchten, es bleibt spannend, vielleicht auch traurig bis zum Schluss.